#tourdebalkan Teil 1… Die Anreise

Wie im Prolog schon ausführlich erklärt, geht’s an einem Samstag Anfang August los auf unsere Reise nach Albanien. Insgesamt drei Wochen haben wir uns Zeit genommen um auch dieses Land (und viele andere, die zufällig am Weg liegen) zu bereisen.

Von Wien aus starten wir gemütlich am Vormittag, um unser erstes Etappenziel im rund 430 km entfernten Szeged im Süden Ungarns zu erreichen. Naturgemäß hatte die Hauptreisezeit im August und der Samstag zufolge, dass wir auf einigen Baustellenabschnitten und aus manchmal unerklärlichen Gründen im Stau standen.

Am frühen Abend, am Campingplatz FREE BEACH AND CAMPING SZEGED angekommen, suchten wir uns ein lauschiges, nicht zu schlammiges Plätzchen zwischen den hohen Bäumen und machten uns fertig für einen kurzen Stadtspaziergang mit anschließendem Abendessen in der netten, nahegelegenen Innenstadt (10 Minuten).

Tags darauf hatten wir eigentlich nur eine kurze Etappe (220 km) bis nach Belgrad in Serbien geplant, ausreichend Zeit vermeintlich, um die serbische Hauptstadt ausgiebig zu erkunden. Der Grenzübertritt nach Serbien machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung und unsere Planung. 15 km und vier Stunden nach Szeged waren wir endlich in Serbien, knapp zwei Stunden später erreichten wir unser Tagesziel in Belgrad: Camp Dunav.

Der kleine, gut ausgestattete Campingplatz Camp DUNAV, direkt an der Donau vor den Toren Belgrads (9 km – Busverbindung vorhanden) war sehr nett und lud uns zum Rasten ein. Also nichts mit Belgrad-Stadtbesichtigung, unser skotti-Griller wurde aktiviert und wir ließen den Tag ausklingen.

Aber wir hatten ja noch nicht genug von Serbien! Für den nächsten Tag waren 375 km serbische Autobahnen angesagt, unser Etappenziel hieß Vranje, ganz im Süden Serbiens.

Am frühen Nachmittag schlugen wir am Campingplatz ENIGMA (2 km nach Franje – die Stadt selber eher unaufregend) auf, einer Oase zwischen Maisfeldern, brachliegenden Wiesen und Weiden. Seit einigen Jahren bemühen sich Marco und seine Mitarbeiter für alle Durchreisenden einen Ruhepol zu schaffen, der blau-schimmernde herrliche Pool und die tolle Poolbar unterstützen sie natürlich dabei! Echt ein wahrer Geheimtipp – absolut empfehlenswert! Zum ersten Mal erleben wir, was auf anderen Plätzen auch üblich ist: Wir erhalten eine Nummer und können darauf auch im Restaurant buchen, bei Abreise zahlen wir alles gemeinsam, einen Teil in Dinar, den Rest in Euros. Sehr praktisch auch deshalb, weil wir nur wenige serbische Dinar abgehoben haben.

Trotzdem geht es am nächsten Tag früh weiter, 30 km gemütlich über Landstraßen, vorbei an dutzenden Tankstellen, Moscheen, Bauruinen und Heimkehrer-Palästen… Viele Autos mit österreichischen, deutschen und vor allem Schweizer Kennzeichen begegnen uns (bzw. überholen uns auf abenteuerliche Art!), dabei handelt es sich aber eher um Heimaturlauber, Touristen sind wenige unterwegs.

Wir sind in Nordmazedonien!

Nur 200 km, und dennoch sagt unser Navi „fünf Stunden“! Der Blick auf die Landkarte erklärt die lange Fahrzeit, denn viele Autobahnen gibt es nicht, dafür tolle Bergstraßen mit spektakulären Ausblicken. An Skopje vorbei geht’s gemütlich über Autostraßen (sechsmal ist 1 € Maut fällig) und Landstraßen an unser heutiges Etappenziel: Struga am Ohridsee.

Angekommen am Camping RINO, etwas außerhalb von Struga (3 km außerhalb, Straße vorhanden), erwartet uns wieder einmal die bereits fast gewohnte Gastfreundschaft, Kaffee und Schnaps wurde uns gereicht, und ein Stellplatz direkt am Ohridsee wurde uns angeboten.

Einen Tag lassen wir es uns jetzt gutgehen, Stadtbesichtigung von Struga, Postkarten schreiben, ein bissi arbeiten im #seeblickoffice, das erste Mal Wäsche waschen, gegrillten Fisch auf der Seeterrasse essen, bevor es direkt vom Ohridsee endlich nach Albanien weitergeht.

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2 Kommentare

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