Reisetipp Triest

Noch eine Kurve, dann haben wir es geschafft. Die Anreise über die steilen Straßen ist nicht ganz einfach, aber wer es wagt wird reichlich belohnt: Eine schönere Aussicht hatten wir auf einem Campingplatz noch selten.

Der Platz des Camping Obelisco liegt hoch über Triest und es ist Liebe auf den ersten Blick: Lauschige Stellplätze, supersaubere Sanitäranlagen und erstaunlich niedrige Preise.

Was tun?

Die Stadt zu Fuß entdecken: Ein wunderschöner, zum Meer hin offener Hauptplatz; James Joyce und andere Helden der Literatur zum Anfassen; kleine Geschäfte und malerische Kanäle. Triest hat es definitiv zu einer unserer Lieblingsstädte geschafft! Wem Venedig zu voll und Grado zu touristisch ist, der könnte sein Herz an Triest verlieren.

Was essen und trinken?

Von den anderen Gästen sehr gelobt wurde das Restaurant am Campingplatz, gleich beim Eingang. Wir hatten leider keine Gelegenheit es zu testen – noch ein Grund, um wieder hinzufahren.

In Triest selbst gilt es unbedingt, Kaffee zu trinken. So gut und so günstig werdet ihr so schnell keinen mehr bekommen! Einen Abstecher wert ist auch die Filiale der Kette Eataly am Hafen, hier gibt es viele italienische Köstlichkeiten, die sich auch gut als Mitbringsel eignen.

Was lassen?

Sich auf die gerüchtehalber vorhandene Straßenbahn verlassen. Der Campingplatz liegt im Ortsteil Opicina, in jedem Reiseführer wird die Straßenbahn angepriesen, die dorthin angeblich hinfährt. Sie ist jedoch schon lange außer Betrieb. Doch kein Grund zu verzagen: Fünf Minuten zu Fuß vom Campingplatz fährt ein Bus direkt in die Stadt.

Webtipp: http://www.turismofvg.it/Ort/Triest

Campingplatztipp: http://campeggiobelisco.it

Buchtipp: Wolfgang Salomon: Triest abseits der Pfade. Braumüller 2013

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